Bonuszertifikate
Spekulieren mit Sicherheitsnetz

Anleger stehen oft vor schwierigen Situationen in Sachen Risiko und Chance: Die Angst vor einem Investment ist groß - nicht nur vor weiteren Kursverlusten. Denn auch wer den Aufwärtstrend verpasst, dem entgehen ordentliche Renditen. Bonuszertifikate sind da eine echte Alternative.
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DÜSSELDORF. Dass zum Beispiel der Euro Stoxx 50 nach den Verlusten im Jahr 2004 wieder in Fahrt kommt, bezweifelt kaum ein Analyst. „Das Potenzial ist eigentlich vorhanden, noch fehlt aber der rechte Antrieb“, sagt ein Analyst. Auf die Frage, wie lange der Index aber noch auf diesen Impuls warten muss, finden auch die Experten keine passende Antwort.

„In solchen Marktsituationen sind Bonuszertifikate mit die erste Wahl“, sagt Matthias Wesseling, Geschäftsführer der Sparkassen Vermögensmanagement GmbH . Das haben auch die Anleger erkannt. Obwohl bisher noch immer Disountzertifikate rund 80 Prozent des Marktes abdecken, nimmt die Zahl der Bonuszertifikate allmählich zu. Erst im April 2003 hatten die Hypo-Vereinbank und Sal. Oppenheim die ersten Bonuszertifikate auf den Markt gebracht. Mittlerweile können Anleger aus mehreren hundert Produkten wählen.

Die Vorteile der Papiere liegen auf der Hand: Sie sichern das Depot nicht nur gegen Rückschläge ab, sondern profitieren auch bei steigenden Kursen.

Sogar falls sich an den Börsen kaum etwas tut, erhält der Anleger mit dem Bonus eine sichere Verzinsung, die über dem Niveau vieler Unternehmensanleihen liegt. „Bei einem Bonuszertifikat auf den Euro Stoxx 50 mit einer Laufzeit bis November 2008, dessen Kursschwelle rund ein Drittel unter dem aktuellen Niveau liegt, können Anleger beispielsweise eine durchschnittliche jährliche Rendite von über 6,5 Prozent erzielen – selbst wenn der Index weder steigt noch fällt“, sagt Heiko Weyand, Zertifikateexperte bei HSBC Trinkaus & Burkhardt.

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