Anleihen
Renditen bleiben unter Druck

Der positive Kurstrend bei Staatsanleihen wird wohl anhalten. Bundesanleihen dürften im Kurs zulegen, so dass deren Rendite entsprechend fallen wird. Grund für diese Annahme sind neue Signale für eine Konjunkturabschwächung.

HB FRANKFURT. Auch bei US-Treasuries sind Konjunktursorgen der Motor des Marktes. So erwarten Ökonomen, dass die Verbraucherpreise in den USA im Januar auf Jahressicht gefallen sind. Diese Zahlen werden am Freitag veröffentlicht. Fallende Preise sind Beleg einer flauen Wirtschaftslage, was Anleihen attraktiver macht. "Da der Markt langsam versteht, dass es wohl keine rasche Lösung und keinen einfachen Ausweg gibt, haben die Bondkurse Platz nach oben", resümiert Rentenstratege Peter Schaffrik von Dresdner Kleinwort.

Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel in der vergangenen Woche um 26 Basispunkte auf 3,11 Prozent. Treasuries gleicher Laufzeit rentierten bei 2,89 Prozent, auf Wochensicht ein Minus von zehn Basispunkten. Am Primärmarkt macht diese Woche am Dienstag Großbritannien den Anfang mit einem Papier über eine Mrd. Pfund mit Laufzeit bis 2055. Am Donnerstag platzieren Frankreich und Spanien Bonds verschiedener Laufzeiten in Benchmarkvolumen, und am Freitag beschließen die Briten die Woche mit Dreijährigen im Volumen von 3,25 Mrd. Pfund.

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