1,2 Millionen Euro Ex-Bankia-Chef verzichtet auf Abfindung

Rodrigo Rato setzt ein Zeichen: Er verzichtet auf seine Abfindung. Der Staat hatte seine Bank vor der Pleite gerettet und war deshalb gezwungen, um Hilfen der Eurozone zu bitten.
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Rodrigo Rato Quelle: Reuters

Rodrigo Rato

(Foto: Reuters)

MadridDer ehemalige Chef der spanischen Krisenbank Bankia, Rodrigo Rato, hat auf eine Abfindung in Höhe von 1,2 Millionen Euro verzichtet. Rato habe in einem Brief an seinen Nachfolger José Ignacio Goirigolzarri mitgeteilt, das er das Geld nicht annehme, sagte in Unternehmenssprecher am Mittwochabend. Der Staat hatte Bankia mit 23,5 Milliarden Euro vor der Pleite gerettet und war deshalb gezwungen, um Hilfen der Eurozone zu bitten.

Rato, von 1996 bis 2004 Wirtschaftsminister des Landes und danach Direktor des Internationalen Währungsfonds, trat als Chef der Bankia zurück, als die Bank um staatliche Hilfe bitten musste. Eine Klausel in seinem Vertrag untersagt ihm, in den zwei Jahren nach seinem Abgang bei der Bankia bei einem anderen Unternehmen der Finanzbranche anzuheuern. Dafür sollte er 1,2 Millionen Euro bekommen. Goirigolzarri gab zu, dass es bei der Schaffung der Bankia aus sieben angeschlagenen Sparkassen und dem Börsengang im Juli 2011 "Fehler" gegeben habe. Die Opposition und zahlreiche Kleinaktionäre fordern eine Untersuchungskommission. Die regierenden Konservativen lehnen das ab.

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