130 Millionen Euro
ÖVAG polstert Eigenkapital massiv auf

Rund eine Milliarde Euro musste der Staat der Österreichische Volksbanken AG zu Jahresbeginn erst zuschießen. Da kommt die neueste Kapitalspritze aus dem Rückkauf von Hybridanleihen gerade recht.
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WienDie teilverstaatlichte Österreichische Volksbanken AG hat ihr Eigenkapital um 130 Millionen Euro aufgepolstert. Verantwortlich dafür sei ein Buchgewinn aus dem Rückkauf von Hybridanleihen unter ihrem Nennwert, teilte die Bank am Dienstag mit.

Insgesamt hatte das angeschlagene Volksbanken-Spitzeninstitut 300 Millionen an Hybridpapieren begeben, 236 Millionen davon hätten die Anleger seit Ende Mai zurückgekauft. Die Kapitalspritze ist für das Institut, das erst zu Jahresbeginn mit rund einer Milliarde Euro an Staatshilfen gestützt werden musste, mehr als willkommen.

Um die ÖVAG wieder auf eine gerade Bahn zu bringen, will der Aufsichtsrat der Bank am Dienstagnachmittag einen neuen Chef bestimmen. Als Favorit und Wunschkandidat von Finanzministerin Maria Fekter gilt der ehemalige Bawag-Vizechef Stephan Koren. Der Staat hat bei der Entscheidung ein gewichtiges Wort mitzureden: Er hält 43 Prozent an der ÖVAG. Die Mehrheit steht unverändert im Besitz der gut 60 regionalen Volksbanken.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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