25 Millionen Euro
BayernLB lehnt Ecclestone-Angebot ab

Bernie Ecclestone ist noch nicht aus dem Schneider: Nach der millionenschweren Einigung mit der deutschen Justiz ist ein Vergleich mit der BayernLB gescheitert. Die Bank lehnte ab – weil sie mehr Geld will?
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MünchenFormel-1-Boss Bernie Ecclestone wird den Ärger in München nicht los. Nach seiner 75 Millionen Euro teuren Einigung mit der bayerischen Justiz im Korruptionsprozess scheiterte Ecclestone am Freitag mit einem 25 Millionen Euro schweren Vergleichsangebot an die Bayerische Landesbank. „Die BayernLB hat das Vergleichsangebot von Herrn Ecclestone abgelehnt“, sagte ein Sprecher der Landesbank am Freitag. Ecclestone hatte der BayernLB 25 Millionen Euro geboten, falls sie zustimme, alle Forderungen gegen den Briten aufzugeben.

Auf diesen Generalausgleich habe sich das Institut für diese Summe nicht einlassen wollen, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Es sei jedoch durchaus denkbar, dass sich Ecclestone und die Bank im Rahmen von Vergleichsverhandlungen auf eine andere Summe einigten. Andernfalls habe das Institut noch genügend Zeit, um eine zivilrechtliche Klage gegen Ecclestone einzureichen.

Hintergrund des Streits ist der Ausstieg der BayernLB aus der Formel 1 vor acht Jahren. Die Bank wirft Ecclestone vor, er habe zu Unrecht Provisionen kassiert und zugleich dafür gesorgt, dass die Bank ihren Formel-1-Anteil unter Wert verkauft habe. Ein Korruptionsprozess gegen Ecclestone war am Dienstag gegen eine Geldauflage von 100 Millionen Dollar eingestellt worden. Der Korruptionsverdacht hatte sich nach Ansicht des Gerichts nicht erhärtet.

Ursprünglich hat die BayernLB Finanzkreisen zufolge bis zu 400 Millionen Dollar von Ecclestone gefordert. Im Strafprozess erklärten jedoch sowohl die Staatsanwaltschaft als auch mehrere Zeugen, die Bank habe beim Verkauf ihres Formel-1-Anteils an CVC einen guten Preis erzielt. Zudem hat im Februar ein britisches Gericht Schadenersatzforderungen des deutschen Medienkonzerns Constantin wegen des Verkaufs zurückgewiesen. Constantin beharrt ebenfalls auf seiner 171 Millionen Dollar schweren Forderung an Ecclestone, da das Unternehmen um eine Beteiligung am Verkaufspreis geprellt worden sei.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • ich finde das sehr amüsant miterleben zu dürfen wie sich Dreck und Dreck bekämpft. mal sehen was wir da noch geboten bekommen. Edathy und Harderthauer kaufen sich frei, oder so?

  • Die Causa Ecclestone
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    Ecclestone wurde vom "königlichen bayrischen Amtsgericht" gegen eine Zahlung von 100 Millionen Euro "freigesprochen".
    Er bot der Bayern LB eine Entschädigung von 25 Millionen Euro an, welche diese dankend ablehnte.

    Anfang des Jahres hatte die Bank daher eine Schadenersatzklage von 400 Millionen Dollar vor einem Gericht in London angekündigt. Diese wurde aber bisher nicht eingereicht.

    Das sollte sie aber jetzt schleunigst nachholen bevor es zu spät ist.

    PS: Aber es sind schon merkwürdige Urteile, welche das "königliche bayrische Amtsgericht" fällt.

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