640 Mill. Euro erlöst: Commerzbank stößt Anteile an Korea Exchange Bank ab

640 Mill. Euro erlöst
Commerzbank stößt Anteile an Korea Exchange Bank ab

Die Commerzbank hat sich von einem großen Teil ihrer Aktien an der Korea Exchange Bank (KEB) getrennt. Die Frankfurter hatten die Koreaner offiziell als reines Finanzinvestement gesehen.

HB FRANKFURT. Der Anteil von 8,1 Prozent – rund 52,5 Mill. KEB-Aktien – würden noch am Dienstag durch die Investmentbanken Goldman Sachs und UBS platziert, teilte die Commerzbank am Dienstagmorgen in Frankfurt mit. Die Transaktion habe einen Marktwert von 640 Mill. Euro. Zum erwarteten Buchgewinn aus dem Verkauf wollte sich ein Commerzbank-Sprecher auf Anfrage nicht äußern. Finanzkreisen zufolge wird die zweitgrößte börsennotierte Bank Deutschlands beim Verkauf einen Buchgewinn von mindestens 400 Mill. Euro erzielen.

Insgesamt hielt die Commerzbank bislang 14,6 Prozent an der KEB. Nach dem anstehenden Verkauf bleiben noch 6,5 Prozent. Das restliche Paket kann die Bank allerdings nur im Einverständnis mit dem KEB-Mehrheitseigentümer Lone Star platzieren. Dieser hatte allerdings zuletzt auch mehrmals angedeutet, dass er die koreanische Bank nach dem starken Kursanstieg der KEB-Aktie in den vergangenen Monaten verkaufen möchte.

Die Commerzbank bekräftigte, sie wolle nicht-strategische Beteiligungen weiter verkaufen. Unter anderem ist das Institut mit rund 10 Prozent am Industriegase- und Gabelstaplerkonzern Linde beteiligt.

Im vergangenen Jahr hatte die Commerzbank ihre jahrelange Durststrecke überwunden und nicht zuletzt dank des Verkaufs zahlreicher Beteiligungen das zweitbeste Ergebnis der Firmengeschichte eingefahren.

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