Aetna und Humana
Milliarden-Fusion von US-Krankenversicherern geplatzt

Die milliardenschwere Fusion zwischen den US-Krankenversicherern Aetna und Humana kommt nicht zustande. Aus Wettbewerbsgründen wurde die Verschmelzung von einem US-Bundesgericht untersagt.
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WashingtonEin US-Bundesgericht hat das milliardenschwere Fusionsvorhaben der beiden Krankenversicherer Aetna und Humana untersagt. Ein Zusammenschluss würde dem Wettbewerb schaden, begründete der zuständige Richter John Bates am Montag sein Urteil. Aetna wollte Humana für 34 Milliarden Dollar übernehmen. Aetna teilte mit, Berufung zu erwägen. Das US-Justizministerium hatte im vergangenen Sommer Klage gegen das Vorhaben eingereicht. Sollte die Zahl der großen Krankenversicherer von fünf auf drei sinken, gehe dies zu Lasten der Bevölkerung, argumentierte die Behörde.

Die US-Justizministerium reichte im Sommer 2016 auch Klage gegen die geplante 44 Milliarden Dollar schwere Fusion der Rivalen Anthem und Cigna ein. Die Unternehmen versprechen sich durch eine Verschmelzung eine bessere Position in den Preisverhandlungen mit Krankenhäusern und Ärzten sowie einen Ausbau ihrer Mediziner-Netze. Zugleich würden die Fusionspartner Kosten in Verwaltung und anderen Bereichen sparen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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