Aktionäre können auf Dividende hoffen: Hypo Real Estate hat Prognosen erreicht

Aktionäre können auf Dividende hoffen
Hypo Real Estate hat Prognosen erreicht

Der Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate hat nach den Worten von Vorstandschef Georg Funke seine Ziele für 2004 erreicht.

HB FRANKFURT. „Ich kann die Vorhersagen bestätigen, es ist nichts Negatives eingetreten“, sagte Funke der „Börsen-Zeitung“ (Donnerstagausgabe). Funke bekräftigte, dass die Aktionäre für 2004 möglicherweise auf eine Dividende hoffen können und sich die Ausschüttungsquote später wie angekündigt auf 40 bis 50 Prozent erhöhen könnte. 2005 sei aber auch noch teilweise ein Konsolidierungsjahr, sagte Funke. „Wir sind als Skelett geboren worden, wollen nun Haut ansetzen und uns dann eine stramme Figur antrainieren.“ Für 2004 hatte Hypo Real Estate einen Vorsteuergewinn zwischen 205 und 225 Millionen Euro prognostiziert. Die Eigenkapitalrendite soll nach Steuern im Gesamtjahr zwischen 3,5 und vier Prozent liegen.

Funke bestätigte im Gespräch mit der Zeitung auch die mittelfristigen Ziele des Immobilienfinanzierers. Im laufenden Jahr solle Hypo Real Estate die Kapitalkosten von 7,5 bis acht Prozent verdienen. „Im Jahr 2007 wollen wir eine Eigenkapitalrendite von zehn bis elf Prozent nach Steuern erreichen.“ Dabei werde der internationale Arm voraussichtlich rund 14, die WürttHyp etwa zehn und das Deutschlandgeschäft acht bis neun Prozent verdienen. Es gebe aber keinen Grund, warum das Unternehmen nicht auch in Deutschland langfristig eine knapp zweistellige Eigenkapitalrendite erreichen könne.

Höchste Priorität habe im laufenden Jahr die Ertragswende im Deutschlandgeschäft. Ein weiteres Abschmelzen der operativen Erträge erwartet Funke nicht: „2005 kommt hier die Trendwende.“ Zweitwichtigste Aufgabe sei das Neugeschäft im Ausland. „Wir müssen dort schlicht fortsetzen, was wir bisher hier gemacht haben.“ Das für 2004 von Hypo Real Estate International angekündigte Neugeschäftsvolumen von 6,5 bis sieben Milliarden Euro sei gut erreicht worden. Künftig werde eine höhere Bandbreite angepeilt. „Wir wollen zwischen acht Milliarden Euro und zwölf Milliarden Euro Neugeschäft jährlich akquirieren“, sagte Funke.

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