Allianz-Rivale
Axa zweifelt an mittelfristigen Geschäftszielen

Die Turbulenzen an den Kapitalmärkten erfassen auch Versicherer Axa. Die selbst gesteckten Gewinn- und Effizienzziele sind nicht mehr realistisch. Das müssen sich die Franzosen nun eingestehen.
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ParisDer Allianz -Rivale Axa zweifelt an seinen geplanten Gewinn- und Effizienzsteigerungen bis 2015. Wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Präsentation hervorgeht, gefährden die schwierigen Marktbedingungen den französischen Versicherer.

Der um Sondereffekte bereinigte Zuwachs des Gewinns je Aktie im Zeitraum 2010 bis 2015 werde zwischen fünf und zehn Prozent liegen. Seit vergangenem Jahr peilt das Unternehmen eigentlich zehn Prozent an. Axa-Chef Henri de Castries versieht zudem das Renditeziel mit einem Fragezeichen: Statt einer geplanten Eigenkapitalrendite von 15 Prozent im Jahr 2015 wird nun von einer Spanne von 13 bis 15 Prozent gesprochen.

Europas Nummer zwei erzielte in den vergangenen Quartalen nur moderate Umsatz- und Gewinnsteigerungen. Die Turbulenzen an den Kapitalmärkten mit starken Schwankungen bei Aktien und niedrigen Renditen für sichere Staatsanleihen hatten Axa - wie vielen anderen Versicherern auch - zugesetzt.

 
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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