Allianz
Versicherungskonzern will offenbar in Frankreich zukaufen

Die Allianz will einem Bericht zufolge Generali ein Übernahmeangebot für das Frankreichgeschäft unterbreiten. Doch laut Insidern hat der italienische Rivale kein Interesse an einer Offerte.
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Frankfurt/MailandDie Allianz liebäugelt einem Medienbericht zufolge mit dem Frankreich-Geschäft des italienischen Rivalen Generali. Der Münchner Konzern erwäge eine Offerte, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag unter Berufung auf eingeweihte Personen.

Doch die Allianz kann sich offenbar keine Hoffnungen auf die Übernahme des italienischen Rivalen machen. Generali wolle die französische Tochter nicht verkaufen, sagte eine mit der Situation vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag. „Generali wird Frankreich nicht verlassen.“

Allianz und Generali wollten sich zu dem Bericht nicht äußern. Bei den Anlegern kam der Bericht unterschiedlich an: Generali-Aktien verteuerten sich am Morgen um fast vier Prozent. Allianz büßten dagegen ein halbes Prozent ein.

Allianz-Chef Oliver Bäte hat zwar stets betont, sich nach Zukaufsgelegenheiten umzuschauen. Doch zuletzt signalisierten die Münchner eher, dass sie auf dem Markt nichts finden beziehungsweise dass die Preise zu hoch sind.

Nach offiziellem Bekunden liegt das ungenutzte M&A-Budget bei knapp drei Milliarden Euro. Die Allianz halte sich offen, dieses Geld an die Aktionäre auszuschütten, bekräftigte Bäte erst Ende November.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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