Amerikanische Notenbank
Fed-Führungsmitglied sieht Weg für Zinserhöhungen frei

Der Chef der Fed-Filiale Dallas, Robert Kaplan, rechnet weiter mit den geplanten Zinserhöhungen für 2017 – trotz relativ niedriger Inflation. Experten erwarten die nächste Anhebung durch die US-Zentralbank im Juni.
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DallasTrotz der für einen Aufschwung relativ niedrigen Inflation in den USA kann die Notenbank Fed die Zinsen nach Ansicht eines Währungshüters wie geplant weiter erhöhen. Er gehe nach wie vor von insgesamt drei Schritten nach oben in diesem Jahr aus, sagte der Chef der Fed-Filiale Dallas, Robert Kaplan, am Dienstag. "Aber ich bin mir dabei sehr bewusst, dass der Preisauftrieb gedämpfter ausgefallen ist." Die Fed hat die Zinsen im März auf das aktuelle Niveau von 0,75 bis 1,0 Prozent erhöht und zwei weitere Anhebungen für 2017 signalisiert. Experten rechnen für Juni mit dem nächsten Schritt nach oben.

Die Fed hat ihr Ziel Vollbeschäftigung mit einer Arbeitslosenquote von zuletzt 4,4 Prozent praktisch erreicht, hinkt beim Erreichen der angestrebten Inflationsrate von zwei Prozent jedoch noch hinterher. Die Preise bei den persönlichen Verbraucherausgaben, bei denen Energie- und Nahrungsmittelkosten außen vor bleiben, legten im März zum Vorjahr nur um 1,6 Prozent zu. Laut Kaplan ist der Weg der Fed zu ihrem Inflationsziel uneben und langwierig.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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