Analysten-Schätzung Kleiner Gewinn bei Commerzbank erwartet

Die Commerzbank kämpft weiter um bessere Zeiten. Auch das zweite Vierteljahr hat nach Einschätzung von Beobachtern nicht die Trendwende gebracht. Der Druck auf Vorstandschef Blessing nimmt zu.
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Umbau bei der Commerzbank: Die Bank kämpft weiter in widrigem Marktumfeld. Quelle: dpa

Umbau bei der Commerzbank: Die Bank kämpft weiter in widrigem Marktumfeld.

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FrankfurtDie Trendwende bei der Commerzbank lässt auf sich warten. Analysten rechnen auch für das zweite Quartal mit mageren Zahlen bei der deutschen Nummer zwei. Der mit Stellenabbau und Sparkurs kämpfende Dax-Konzern legt am Donnerstag seinen Zwischenbericht für den Zeitraum April bis Ende Juni 2013 vor.

Nach den von der Bank gesammelten Analystenschätzungen könnte das Institut unter dem Strich mit 7 Millionen Euro gerade so die Gewinnzone erreicht haben. Vor Steuern erwarten die Beobachter für das zweite Vierteljahr im Schnitt 42 Millionen Euro Gewinn. Zum Vergleich: Im ebenfalls schwierigen Vorjahr standen im zweiten Quartal vor Steuern 356 Millionen Euro Gewinn in den Büchern und unter dem Strich immerhin 275 Millionen Euro.

Hoffnung macht der Bank, dass der Umbau des Privatkundengeschäfts erste Früchte trägt: In den fünf Monaten bis Ende Mai 2013 seien pro Woche im Schnitt netto 3300 Kunden gewonnen worden. „Wir haben das Ziel noch nicht erreicht, aber wir kommen voran“, hatte Privatkunden-Bereichsvorstand Michael Mandel am Donnerstag gesagt. Mit neuen Depotmodellen und der ersten Filiale in völlig neuem Gewand, die noch in diesem Jahr in Berlin eröffnet werden soll, will die Bank weitere Marktanteile gewinnen.

Zum Auftakt des laufenden Jahres hatte die Commerzbank 94 Millionen Euro Verlust ausgewiesen. Allein Rückstellungen für das Sparprogramm belasteten das Ergebnis im ersten Quartal mit fast 500 Millionen Euro.

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5 Kommentare zu "Analysten-Schätzung: Kleiner Gewinn bei Commerzbank erwartet"

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  • um das Beurteilen zu können, muß man viel tiefere Informationen haben. Die Eurohypo ist keinesfalls das einzige Problem der Commerzbank, wird aber gerne dazu deklariert; so einfach ist das aber nicht.

  • Es ist ganz einfach die Bank, auf die der deutsche Mittelstand angewiesen ist. Fällt der Marktführe in diesem Segment an einen inländischen oder schlimmer noch ausländischen Mitbewerber, verschärft sich für die Klientel das Refinanzierungsproblem in Deutschland weiter. Bleibt zu hoffen, das die Commerzbank die Krise bewältigt.

  • Es ist eine Bank der Kundenzufriedenheit genauso wichtig ist wie der Ertrag.
    Die Commerzbank geht den richtigen Weg.Den größten Teil der Staatshilfe hat die Bank schon zurückgezahlt und man darf nicht vergessen, dass die Commerzbank über 45000 Mitarbeiter beschäftigt.

  • Das sehe ich nicht so. Man muss der Commerzbank einfach mal die Chance geben, die alten Hypothekendarlehen loszuwerden.
    Sie hat damals leider den Fehler gemacht, die Anteile der Deutschen und Dresdner Bank an der Euohypo zu kaufen und nicht ihren Anteil zu verkaufen. Dieser Deal rächt sich jetzt.

  • Es ist und bleibt die Bank, die nur wegen der Rettung durch den Staat - später abgewickelt wird oder (wahrscheinlicher) an eine ausländische Bank verkauft wird. Die deutschen Taler sind weg...

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