Analystenerwartungen übertroffen: Sparkurs der Axa trägt Früchte

Analystenerwartungen übertroffen
Sparkurs der Axa trägt Früchte

Der französische Versicherungskonzern hat 2003 im Schaden- und Unfallgeschäft deutlich mehr verdient als im Vorjahr. Als Gründe nannte das Unternehmen bei der Vorlage von geschäftszahlen heute in Paris vor allem Kosteneinsparungen, ein höheres Prämienvolumen und eine bessere Schaden-Kostenquote.

HB PARIS. Der nach Einnahmen größte Versicherer Europas erzielte einen Nettogewinn von 1,005 Mrd. € gegenüber 949 Mill. € im Vorjahr und übertraf damit die Erwartungen der Analysten. Der bereinigte Gewinn habe ohne Einmalerlöse und Wertberichtungen 2,035 Mrd. € betragen (2002: 1,687 Milliarden), teilte das Unternehmen am Donnerstag in Paris mit.

Axa setzte sich ein neues Ziel für seine Schaden-Kostenquote von 98 bis 102 %. Diese Quote misst die Kosten und Forderungen gegenüber den Prämieneinnahmen und ist ein wichtiger Schlüssel für die Profitabilität. Im vergangenen Jahr hatte sie bei 101,4 % gelegen. Ein Wert unter 100 % bedeutet einen versicherungstechnischen Gewinn.

Analysten hatten einen Nettogewinn von 781 Mill. € und einen bereinigten Gewinn von 1,955 Mrd. € erwartet.

Axa-Aktien hatte am Mittwoch bei 18,73 € geschlossen. Im vergangenen Jahr hatten die Papiere 35 % zugelegt und damit über dem Branchendurchschnitt von plus zehn Prozent gelegen.

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