Die spanische Großbank Bankia braucht weitere Milliarden vom Staat - und übertrifft damit die schlimmsten Erwartungen. Um Geld in die leeren Kassen zu bringen, erwägt das Management einen Verkauf der Firmenbeteiligungen.

Kommentare

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  • Die ganzen Banken"rettungen" auf Kosten des normal arbeitenden und verdienenden Bürgers zeigen das ganze Ausmaß des Versagens der gegewärtigen ökonomischen "Wissenschaft" und ihres antiquiert verengten Inflationsbegriffes. Mir ist es aber egal, ob das Brot doppelt so teuer ist (klassische Inflation) oder ob ich aufgrund inflationierter Bankbilanzen, Immo- und Derivateblasen nur noch die Hälfte verdiene, weil der Staat mir den Rest über Steuern zur Bankenrettung abknöpft.

  • Sarrazin untertreibt noch. Will die SPD immer noch Eurobonds einführen, gegen den Willen der Bevölkerung? Damit würden auch die spanischen Schulden zum grossen Teil von uns (deutscher Steuerzahler) übernommen. Der Wahnwitz nimmt zu!

  • Spanien hat eine neue Bad Bank - oder ist eine neue Bad Bank?

  • Da fusioniert man mehrere marode Sparkassen zu einer großen Bank, die dann "to big to fail fail" ist. Tolle Lösung!

  • HABE LUST DEN KLEINEN SARAZZIN ZU MACHEN.
    Vergleicht man die Bankenkrise Europas mit einem menschlichen Körper, so sind die Krisen Portugals, Griechenlands und Irlands zusammen genommen Verletzungen des linken Zeigefingers, der rechten Großzehe und Knies.
    Spanien indes ist ein längs verlaufender Stich in beide Halsschlagadern.
    Will sagen: Spaniens Bankrott wäre der europäische Krieg.
    NEBEN URSACHEN HAT JEDES AUCH EINE EIGENE DIMENSION.

  • ...erst wenn D nicht mehr kann und ausgeblutet ist, hört der Spaß auf...

  • Stimmt! Aber der Michel will das so. Deshalb waehlt er immer wieder die gleichen Versager anstatt mal ganz links, ganz rechts, Piraten oder auch die Tierschutzpartei zu waehlen. Erst wenn die Verraeter und Abkassierer von den Futtertroegen vertrieben werden besteht einen Chance das die ueberhaupt erst einmal anfangen nachzudenken was sie da machen.

  • Egal was die Regierung will oder plant - an der Masse der faulen Hypotheken wird sie ersticken. Man muß solche Banken bzw. die Sparkassenverbände in die Insolvenz schicken und dabei die Geldgläubiger retten.

  • Die Pleitebanken sollten in Frieden sterben nicht länger künstlich im Wachkoma gehalten werden. Eine kontrollierte und zügige Ausdünnung der europäischen Bankenlandschaft ist - auch zur Eindämmung des moral hazards - das Gebot der Stunde.

  • Die absplute Frechheit (auch deutscher) der Politiker ist, dass sie mit Geldgeschenken auf Stimmenfang gehen und so ihr persönliches Interesse stillen.... Wiederwahl
    Dies wohlverstanden ausschliesslich mit Geld, das der Staat gar nicht hat. Die Idioten von Bürgern fallen darauf herein und schreien dann Mordunf totschlag, wenn der Krug überlauft und die Zeche präsentiert wird.
    Die lachenden dritten sind die Banken bei welchen der staat das Geld leiht.

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