Angst vor Bankrun
Western Union schließt Filialen in Griechenland

Nach der Verschärfung der griechischen Krise hat die US-Bank ihre Filialen in Griechenland vorerst geschlossen. Die Geschäftsstellen sollen bis Ende der Woche nicht mehr öffnen – mindestens.
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DüsseldorfDie US-Bank Western Union hat ihre Filialen in Griechenland vorübergehend geschlossen. Die Niederlassungen des Geldhauses würden mindestens bis Ende der Woche nicht öffnen, hieß es von der Bank. Das berichtet der amerikanische Nachrichtensender CNN. Damit reagiert die Bank auf die unsichere Situation in Athen.

Demnach hat Western Union bislang zwar keine größeren Geldabflüsse in Griechenland registriert. Man habe in den vergangenen 60 Tagen keine signifikanten Anstiege an Geldabflüssen ins Ausland bemerkt, hieß es von dem Unternehmen. Das Inbound-Geschäft, also die Eingänge, sei allerdings im Aufschwung, so Western Union.

Weil die griechische Regierung das Angebot der Geldgeber am Samstag ausgeschlagen hat, ist die Verunsicherung in dem Staat groß. Um einen Bankrun zu verhindern, blieben die Filialen griechischer Banken sowie die Börse am Montag geschlossen. Am Sonntag sollen die Griechen in einem Referendum über den Verbleib oder Austritt aus der Eurozone abstimmen.

Lisa Hegemann
Lisa Hegemann
Handelsblatt Online / Freie Mitarbeiterin

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