Anklage noch offen Französisches Steuerverfahren gegen UBS beendet

Ein Steuerverfahren in Frankreich gegen die Großbank UBS ist abgeschlossen. Die Ermittlungen dauerten fünf Jahre. Nun muss über die Anklage entschieden werden. Doch erst haben die Parteien Zeit, um sich auszutauschen.
Das Ende des Steuerverfahrens nach fünf Jahren gibt der Schweizer Großbank UBS die Gelegenheit, auf unbegründete Vorwürfe zu reagieren. Quelle: AFP
Schweizer Großbank UBS

Das Ende des Steuerverfahrens nach fünf Jahren gibt der Schweizer Großbank UBS die Gelegenheit, auf unbegründete Vorwürfe zu reagieren.

(Foto: AFP)

ParisIn Frankreich haben Ermittler ihr Steuerverfahren gegen die Schweizer Großbank UBS abgeschlossen. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, ist über eine Anklage noch nicht entschieden. Dies sei Sache der Untersuchungsrichter.

Nun haben die beteiligten Parteien drei Monate Zeit, um Informationen auszutauschen und zusätzliche Dokumente anzufordern. UBS erklärte, nach Ermittlungen von mehr als fünf Jahren biete sich nun die Möglichkeit, auf unbegründete Vorwürfe zu reagieren. Der Bank wird vorgehalten, französischen Kunden bei der Steuerflucht geholfen zu haben.

Das formelle Verfahren gegen die Bank wurde 2014 eröffnet, das gegen ihre französische Tochter 2015. UBS musste 1,1 Milliarden Euro Kaution zahlen, der Ableger zehn Millionen.

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