Asiatische Investitionsbank AIIB

Joachim von Amsberg wird Vizepräsident

Die asiatische Investitionsbank AIIB bekommt einen deutschen Vize-Chef. Joachim von Amsberg wechselt von der Weltbank nach Asien und wird einer von fünf Vizepräsidenten. Deutschland gehört zum Gründerkreis der Bank.
Der Deutsche wechselt als Vizepräsident von der Weltbank zur asiatischen Investitionsbank AIIB. Quelle: dpa
Joachim von Amsberg

Der Deutsche wechselt als Vizepräsident von der Weltbank zur asiatischen Investitionsbank AIIB.

(Foto: dpa)

Peking/BerlinIn das Top-Management der von China initiierten Asiatischen Infrastruktur-Investitionsbank (AIIB) zieht ein Deutscher ein. Der Vizepräsident für Entwicklungsfinanzierung der Weltbank, Joachim von Amsberg, wurde am Freitag nach einer Mitteilung der Bank zu einem der fünf AIIB-Vizepräsidenten berufen und soll dort für Politik und Strategie zuständig sein. Die Bundesregierung begrüßte die Entscheidung. Amsberg werde damit an entscheidender Stelle in der AIIB dazu beitragen, dass Deutschland seine Rolle in der Bank aktiv wahrnehme, erklärte das Bundesfinanzministerium.

Die AIIB geht auf eine Initiative des chinesischen Präsidenten Xi Jingping vor knapp zwei Jahren zurück. Sie wurde im Dezember 2015 aus der Taufe gehoben und nahm ihr Geschäft im Januar auf. Trotz Vorbehalten der USA hatten sich US-Partnerländer wie Großbritannien und Deutschland entschlossen, dem Gründerkreis beizutreten. Die AIIB soll vor allem Infrastrukturprojekte in Asien finanzieren helfen.

Die Stars der Bankenwelt
Beste Devisenbank: Citibank
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Das US-Magazin „Global Finance“ hat für seine Rangliste der besten Banken 2015 Banken mehrerer Länder unter die Lupe genommen. In die Wertung flossen dabei objektive Kriterien wie das Wachstum des verwalteten Vermögens oder die Profitabilität ebenso ein wie subjektive Einschätzungen von Bankberatern oder Analysten. Die Gewinner wurden in zwölf Kategorien gekürt.

In der Kategorie beste Devisenbank wurde die Citibank ausgezeichnet. Die Marktkapitalisierung erreichte in diesem Jahr 155,8 Milliarden Dollar.

Beste islamische Bank: Al Baraka Bank
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Die Al Baraka Bank mit Sitz in Bahrain ist für „Global Finance“ das beste islamische Finanzinstitut. Die Bank verfüge über eine starke Präsenz im mittleren Osten und Nordafrika mit Standorten in Libyen, Tunesien, Sudan, Algerien, Libanon und Ägypten. Außerdem unterhält die Bank Niederlassungen in Südafrika, Indonesien, Pakistan und der Türkei. Die Marktkapitalisierung der Al Baraka Bank wurde in diesem Jahr auf 1,21 Milliarden Dollar beziffert.

Cash Management: Citigroup
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Auch im Cash Management sieht „Global Finance“ die Citibank an der Spitze. Die entsprechende Sparte der Bank verfügt über eine beeindruckende Kundenliste mit multinationalen Firmen und auch Finanzinstituten.

Bester Handelsfinanzierer: HSBC
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In der Kategorie „Bester Handelsfinanzierer” kann die britische HSBC punkten. HSBC gehört nicht nur zu den größten Unternehmen der Welt sondern ist auch Europas größte Bank. Ermöglicht wurde dies vor allem durch eine Marktkapitalisierung von 140,9 Milliarden Dollar.

Beste Sub-Depotbank: Citibank
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Und in noch einer Kategorie siegt die Citibank. Als beste Sub-Depotbank sieht „Global Finance“ das Geldhaus ganz vorne. Die US-Großbank verfüge vermögensrechtlich über das größte Depot-Netzwerk der Welt. Die Marktkapitalisierung der US-Großbank erreichte in diesem Jahr umgerechnet 155,8 Milliarden Dollar.

Beste Investmentbank: JP Morgan
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In der Kategorie beste Investmentbank wurde die US-Bank JP Morgan ausgezeichnet. Mit Einnahmen von 1,093 Milliarden Dollar allein durch Anleihe-Geschäfte ist die Bank in diesem Bereich die Nummer eins. Das Geldhaus ist die größte Bank der USA und laut „Forbes“ das weltweit zweitgrößte börsennotierte Unternehmen. Die Marktkapitalisierung der Bank erreichte 2015 231,4 Milliarden Dollar.

Beste Depotbank: Bank of New York Mellon
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Mit einer verwalteten Vermögenssumme von mehr als 27 Milliarden Dollar ist die Bank of New York Mellon laut „Global Finance“ die größte Depotbank der Welt. Die Marktkapitalisierung der US-Bank erreichte in diesem Jahr 43,2 Milliarden Dollar.

Amsberg wurde vom Präsidenten der AIIB, Jin Liqun, ernannt. Er soll nach Angaben aus dem Bundesfinanzministerium auch verantwortlich für die Investmentportfolios der AIIB sein. Auch die Überwachung der Einhaltung von Standards und Verfahren im Tagesgeschäft gehöre zu seinen Aufgaben. Weitere Vizepräsidenten sind der Brite Danny Alexander sowie Finanzfachleute aus Indien, Südkorea und Indonesien.

  • rtr
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