Asset Management
Deutsche Bank in den Top-Ten der größten Vermögensverwalter

Bank of America und Morgan Stanley managen jeweils mehr als 1,8 Billionen Dollar. Sie sind damit die größten Vermögensverwalter der Welt. Dabei hatte die Bank of America einen Teil des Geschäfts verkauft.
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DüsseldorfUS-Banken verteidigen ihre ersten Plätze in einem weltweiten Ranking der Vermögensverwalter. Die Deutsche Bank liegt hingegen abgeschlagen auf Rang Acht. Nach der Rangliste von PAM Insight verwalteten die Bank of America und Morgan Stanley Ende 2012 mehr Vermögen als die UBS. Beide managen ein Volumen von jeweils rund 1,8 Billionen Dollar. Die größte Schweizer Bank belegt den dritten Platz mit 1,75 Billionen Dollar. Auch Wells Fargo und die Credit Suisse schafften es unter die besten Fünf.

Doch die Bank of America hatte im vergangenen Jahr ihr Vermögensverwaltungsgeschäft außerhalb der USA an die Julius Bär Group verkauft, dem drittgrößte Vermögensverwalter der Schweiz. Das Haus rangiert weltweit auf Platz 18. Zudem vereinbarte die Credit Suisse im März den Erwerb der Vermögensverwaltungsbereiche von Morgan Stanley in Großbritannien, Italien und Dubai, die auf ein verwaltetes Kapital von etwa 13 Milliarden Dollar kommen.

“Zwar sind die beiden amerikanischen Gesellschaften die gemeinsamen Spitzenreiter im Ranking in diesem Jahr, jedoch haben sowohl Bank of America als auch Morgan Stanley an den Märkten außerhalb der USA das Handtuch geworfen”, sagt James Anderson, Gründer und Vorstandsvorsitzender von PAM Insight in Genf. “UBS und Credit Suisse haben seit jeher einen höheren Anteil von Erträgen aus der Vermögensverwaltung und Kunden aus den rasch wachsenden Schwellenländern.”

PAM Insight erstellt die Rankings auf der Basis von Finanzberichten und klärt die Zahlen mit den Gesellschaften ab, wie aus der Erklärung hervorgeht. In einer anderen Rangordnung, die von Scorpio Partnership am 10. Juli veröffentlicht wurde, hat UBS im vergangenen Jahr Bank of America als weltgrößten Vermögensverwalter abgelöst.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Asset Management: Deutsche Bank in den Top-Ten der größten Vermögensverwalter"

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  • @www_wissensmanufaktur_net:
    Schreiben Sie Ihre für das Artikelthema völlig irrelevanten Kommentare nur, um Werbung für Ihre wahrscheinlich völlig nutzlose Website z machen (nein, ich werde sie nicht besuchen und Sie für Ihren Kommentarspam auch noch belohnen)?
    Abe um trotzdem auf Ihre Aussage einzugehen: Ja, die meisten börsennotierten Unternehmen in Deutschland sind nur zu einem eher kleinen Anteil im Besitz inländischer Aktionäre.
    Das liegt aber nur daran, dass man "den Deutschen" jahrzehntelang eingebläut hat, dass Aktienbesitz etwas schlechtes ist (angeblich zu riskant, "Aktienbesitzer sind verabscheuungswürdige Spekulanten", Aktien sind nur was für Reiche, ...) und diese ihr Geld lieber in Sparbücher, Lebensversicherungen und (deutsche) Staatsanleihen stecken. Oder in Gold, das ja wieder modern geworden ist.

  • Was viele nicht wissen und nicht wissen sollen, dank Brot und Spiel ( TV, Zeitungen, etc. ):

    Die "Deutsche Bank" ist nicht deutsch!!!

    Laut einer Studie der Unternehmensberatung Ernst & Young,

    sind alle 30 DAX-Unternehmen mehrheitlich in ausländischer Hand!!

    Wie die Unternehmensberater nachrechneten, waren im letzten Jahr 55% aller DAX-Aktien im Besitz ausländischer "Investoren"!!!

    Wieso erfahren wir davon nichts in den Medien?

    Gehören die "deutschen" Medien vielleicht auch ausländischen "Investoren"?

  • BlackRock ist der größte Vermögensverwalter der Welt mit einem verwalteten Vermögen von 3,7 Billionen Dollar 2012 laut Wikipedia. Anscheinend gilt das hier dargestellte Ranking nur für Banken, dass das nicht dabeisteht finde ich extrem schwach.

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