Auch Deutsche Bank betroffen
Investmentbanken im Visier der US-Behörden

Die Finanzaufsicht von New York hat einige Fragen an vier Investmentbanken – darunter auch die Deutsche Bank. Es geht um mögliche Manipulationen bei der Versteigerung von US-Staatsanleihen.

New YorkDie Deutsche Bank und drei weitere Investmentbanken sind wegen möglicher Manipulationen bei der Versteigerung von US-Staatsanleihen ins Visier der New Yorker Behörden geraten. Die staatliche Finanzaufsicht von New York habe von den Banken Anfang August Informationen über die Abteilungen verlangt, die sich mit der Auktion der Bonds befassen, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters.

Damit sei aber noch kein konkreter Verdacht eines Fehlverhaltens verbunden. Die „Financial Times“ berichtete unter Berufung auf Insider, dass die Fragen allgemeiner Natur seien und sich derzeit nicht auf eine bestimmte Bank konzentrierten.

Von der Untersuchung betroffen sind neben der Deutschen Bank die britische Barclays, das US-Geldhaus Goldman Sachs und das französische Institut Societe Generale. Sie gelten als Primärhändler auf dem 12,5 Billionen Dollar großen Markt für US-Staatsanleihen und können direkt mit der US-Notenbank Federal Reserve handeln. Das US-Justizministerium und die Banken wollten sich nicht dazu äußern oder waren nicht für Stellungnahmen erreichbar.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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