Auslandsgeschäfte Royal Bank of Scotland prüft Schrumpfkurs

Die Royal Bank of Scotland spielt ihre Möglichkeiten für einen massiven Schrumpfkurs ihrer Bankgeschäfte im Ausland durch. Alle Szenarien würden bedacht werden, betonte eine RBS-Sprecherin am Montag.
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Ein Gebäude der Royal Bank of Scotland: Auch eine Schließung werde geprüft, bestätigte eine Sprecherin. Quelle: AFP
RBS in der Krise

Ein Gebäude der Royal Bank of Scotland: Auch eine Schließung werde geprüft, bestätigte eine Sprecherin.

(Foto: AFP)

DubaiAlle Optionen für einen Verkauf wie auch eine Schließung der Firmenkunden-Operationen würden geprüft, so die Sprecherin. Es gehe um die entsprechenden Tätigkeiten in Zentral- und Osteuropa, dem Nahen Osten und Afrika. Unternehmenskreisen zufolge sind Tschechien, Russland, Kasachstan, Türkei und teilweise auch Polen betroffen. In Asien und den USA will das teilverstaatlichte Geldhaus seine Präsenz ebenfalls zurückfahren.
Im Zuge der Finanzkrise 2008 war die RBS ins Schlingern geraten und wird seitdem von Staat gestützt. Aktuell hält die Regierung in London 80 Prozent an dem Institut.

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