Bafin-Chefin
König soll Chefabwicklerin für Banken werden

Die EU-Kommission will Elke König, die Präsidentin der deutschen Finanzaufsicht Bafin, zur Chefin der Abwicklungsbehörde für europäischen Banken machen, wie das Handelsblatt aus gut informierten Kreisen erfuhr.
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FrankfurtDie Präsidentin der deutschen Finanzaufsicht Bafin, Elke König, hat beste Chancen auf den Chefposten der gemeinsamen Bankenabwicklungsbehörde der Eurozone. Die EU-Kommission will einen entsprechenden Vorschlag an diesem Freitag veröffentlichen, erfuhr das Handelsblatt aus gut informierten Kreisen.

Formal müssen das EU-Parlament und der EU-Ministerrat den Vorschlag der Kommission billigen. Doch mit dem Vorschlag durch die EU-Kommission hat die 60-Jährige die wichtigste Hürde für eine Ernennung im Grunde überwunden.

Die EU-Kommission hatte vor zwei Wochen eine Shortlist der drei aussichtsreichsten Kandidaten veröffentlicht. Darin waren neben König auch Luc Coene, der Gouverneur der belgischen Notenbank, sowie Philippe Maystadt, der frühere Chef der Europäischen Investitionsbank, aufgeführt. Coene war dem Vernehmen nach bis zuletzt der aussichtsreichste Konkurrent Königs.

Die Bankenabwicklungsbehörde soll ab Januar 2015 in Brüssel aufgebaut werden. Die gemeinsamen Regeln für Bankenabwicklungen in der Eurozone treten ab 2016 in Kraft.

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