Bank of America
BofA will Bedingungen nach Praktikantentod verbessern

Die Bank of America Merrill Lynch zieht Konsequenzen aus dem Tod eines deutschen Praktikanten und verbessert die Arbeitsbedingungen. Demnach darf innerhalb eines Monats an vier Wochenend-Tagen nicht gearbeitet werden.
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LondonDie Bank of America Merrill Lynch (BofA) zieht Konsequenzen aus dem Tod eines deutschen Praktikanten und verbessert die Arbeitsbedingungen. Es solle sichergestellt werden, dass Mitarbeiter arbeitsfreie Tage einhielten, geht aus einer internen Mitteilung an BofA-Mitarbeiter hervor, die die Nachrichtenagentur Reuters am Freitag einsehen konnte. Demnach darf innerhalb eines Monats an mindestens vier Wochenend-Tagen nicht gearbeitet werden. Ausnahmen müssten Vorgesetzte genehmigen. Zudem werde die Betreuung der Praktikanten ausgebaut und die Rolle der Personabteilung gestärkt. Die neuen Regeln gölten auch für die Praktikanten in den Sommermonaten. Die Bank of America wollte sich dazu nicht äußern.

Im August war der 21-jährige Moritz Erhardt zu Ende seines siebenwöchigen Praktikums in der Investmentbanking-Sparte in London gestorben. Dies hatte eine umfassende Überprüfung der Arbeitsbedingungen von jungen Angestellten zur Folge. Die neuen Maßnahmen sollen der Mitteilung zufolge dazu führen, ein besseres Gleichgewicht zwischen dem Job und der Freizeit zu finden, das Arbeitserlebnis verbessern und zu einer effizienteren Nutzung der Arbeitszeit und -mittel führen. Untersuchungen hatten ergeben, dass Erhardt eines natürlichen Todes gestorben war. Der Fall hatte weltweit für Schlagzeilen gesorgt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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