Bank-of-America-Chef
Weniger Gewinn bedeutet weniger Geld für Moynihan

Nach einem Gewinneinbruch von mehr als der Hälfte muss der Bank-of-America-Chef Moynihan mit weniger Geld rechnen. Doch obwohl sein Gehalt niedriger sein wird, liegt es immer noch im zweistelligen Millionenbereich.
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New YorkDer Chef der Bank of America verdient nach dem Gewinneinbruch 2014 weniger. Eine mit der Situation vertraute Person sagte Reuters, die Gesamtvergütung von Brian Moynihan werde um sieben Prozent niedriger ausfallen und noch 13 Millionen Dollar betragen. Auch die Nachrichtenagentur AFP berichtet, dass die Bezahlung geringen ausfalle. Die Bezahlung von Brian Moynihan sei vom Erfolg des Kreditinstituts abhängig, verlautete am Dienstag aus Bankkreisen.

Sein Grundgehalt bleibe unverändert, es sinke vor allem die aktienbasierte Vergütung. Wegen hoher Sonderkosten im Zuge von Rechtsstreitigkeiten war der Gewinn der zweitgrößten US-Bank 2014 um 58 Prozent auf 4,8 Milliarden Dollar eingebrochen. Die Bank of America, das zweitgrößte Kreditinstitut des Landes, hatte im vergangenen Jahr wegen dubioser Geschäfte mit Immobilienkrediten eine Rekordsumme von 16,65 Milliarden Dollar (14,6 Milliarden Dollar) gezahlt, um Gerichtsverfahren zu entgehen.

Moynihans Bezahlung für das Jahr 2014 setzt sich aus einem Grundgehalt von 1,5 Millionen Dollar sowie Aktien und Aktienoptionen im Wert von 11,5 Millionen Dollar zusammen. Das sind sieben Prozent weniger als im Jahr 2013, als der Bank-Chef fast 14 Millionen Dollar erhalten hatte. Dagegen steigt beispielsweise die Bezahlung von Jamie Dimon von JPMorgan Chase, der fast 20 Millionen Dollar für das Jahr 2014 erhalten soll.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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