Bank of America
Gewinn im ersten Quartal bricht ein

Für die zweitgrößte US-Bank liefen die Geschäfte im ersten Quartal 2016 deutlich schlechter als beim Marktführer JP Morgan. Das Institut meldet einen Gewinneinbruch von 18 Prozent. Grund ist das schwache Handelsergebnis.

New YorkDie Bank of America hat wegen eines schwachen Anleihen- und Aktienhandels in den ersten drei Monaten des Jahres deutlich weniger verdient. Der Überschuss fiel um 18 Prozent auf 2,22 Milliarden Dollar, wie das zweitgrößte US-Geldhaus am Donnerstag mitteilte. Hintergrund sind der Ölpreisverfall sowie Sorgen um die chinesische Wirtschaft und die Furcht vor weiteren Zinserhöhungen in den USA. Beides zusammen rüttelte die Finanzmärkte zu Jahresbeginn kräftig durch, was viele Banken nun im Handel zu spüren bekommen.

Die Bank of America schnitt damit schlechter ab als US-Marktführer JP Morgan. Bei dem Rivalen ist der Nettogewinn im ersten Quartal nur um knapp sieben Prozent auf 5,52 Milliarden Dollar gefallen.

Die Bank of America hat zahlreiche Kunden in der Öl- und Gasbranche. Vor allem wegen der Probleme des Sektors im Zuge des niedrigen Ölpreises stiegen die Rückstellungen des Instituts für faule Kredite um 30 Prozent auf 997 Millionen Dollar. Im wichtigen Handel mit Anleihen, Devisen und Rohstoffen brachen die Einnahmen zudem um 17,5 Prozent ein. JP Morgan hatte sich im Anleihenbereich mit einem Minus von gut 13 Prozent etwas besser aus der Affäre gezogen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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