Bank of America
Milliardenverlust wegen Hypotheken-Deals

Wegen möglicherweise zwielichtiger Hypotheken-Geschäfte erwartet die Bank of America ein Milliardenverlust. Eine Gruppe von insgesamt 22 Investoren fühlt sich von der US-Bank betrofen.
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CharlotteZwielichtige Hypotheken-Deals kommen die Bank of America teuer zu stehen. Die US-Großbank erwartet im gerade zu Ende gehenden zweiten Quartal wegen der problematischen Geschäfte aus der Vergangenheit einen rekordverdächtigen Verlust von unterm Strich 8,6 Milliarden bis 9,1 Milliarden Dollar (bis zu 6,3 Mrd Euro).

Eine Gruppe von 22 Investoren, zu denen auch die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) und die BayernLB gehören, hatte sich bei US-Hypothekenpapieren übers Ohr gehauen gefühlt. Die Investoren verhandelten so lange mit der Bank of America, bis diese einer Zahlung von 8,5 Milliarden Dollar zustimmte.

„Wir werden weiterhin mit aller Kraft daran arbeiten, bei den Hypotheken-Themen aufzuräumen“, sagte Bankchef Brian Moynihan am Mittwoch. Dies geschehe im besten Interesse der Anteilseigner. Nach seinen Worten stammen die Probleme vor allem aus der Übernahme des einst wichtigen US-Immobilienfinanzierers Countrywide mitten in der Finanzkrise.

Zusätzlich zu den 8,5 Milliarden Dollar aus dem Vergleich mit den Investoren legt die Bank of America weitere 5,5 Milliarden Dollar beiseite. Countrywide, so der Vorwurf, hatte massenweise Problemkredite in seine Hypothekenpapiere gepackt und diese dann an Investoren verkauft. Die Anleger verbuchten in der Finanzkrise hohe Verluste.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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