Bank of America
Trotz Gewinnrückgang bessere Zahlen als erwartet

Die Bank of America hat im zweiten Quartal fast 20 Prozent weniger Gewinn gemacht. Nach dem Brexit-Referendum hatten Investoren aber noch Schlimmeres erwartet.

New YorkBei der Bank of America (Bofa) schlugen die niedrigen Zinsen im zweiten Quartal deutlich auf das Ergebnis durch. Nach Steuern sank der Gewinn gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 5,1 auf 4,2 Milliarden Dollar, was aber immer noch etwas besser als erwartet war.

So bestätigt sich, dass mit Citigroup und Bofa die beiden schwächeren der US-Großbanken stärker anfällig für Rückschläge sind, während JP Morgan und Wells Fargo nahezu stabile Gewinne erwirtschaftet haben.

Das Netto-Zinsergebnis sank bei der Bofa von 10,5 auf 9,2 Milliarden Dollar, wobei Abwertungen im Portfolio der Bank eine Rolle spielten Finanzvorstand Paul Donofrio machte deutlich, dass die Bank, sollten die Zinsen so niedrig bleiben, ein stabiles Ergebnis beibehalten kann, jede Abweichung nach oben oder unten wird sich entsprechend positiv oder negativ auswirken. Er sieht eine Wende bei Kreditausfällen – der Aufwand dafür ist höher als im Vorjahr, aber im zweiten Quarta gegenüber dem ersten etwas gesunken.

Ansonsten bestätigt die Bofa die Trends, die bei anderen Banken zu sehen sind. Das Volumen der Kredite und Einlagen wuchs. Im Kapitalmarktgeschäft entwickelte sich der Bereich Zinspapiere, Rohstoffe und Währungen relativ gut. Die Kosten konnten gesenkt werden.

Am Dienstag und Mittwoch werden Goldman Sachs und Morgan Stanley die Quartalsergebnisse vorlegen. Die beiden Investmentbanken sind mit ihren Ergebnissen mehr vom Kapitalmarkt als vom Kreditgeschäft abhängig.

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