Bank of Amerika Kreditkartenstreit kostet die Bofa Millionen

Die Bank of America hat sich mit den Behörden auf eine Millionenstrafe geeinigt, weil das US-Institut Kreditkartenkunden mit Zusatzangeboten getäuscht haben soll.
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Bank-of-America-Logo: Das Geldhaus soll seinen Kunden zusätzliche Leistungen aufgedrängt haben, Quelle: Reuters

Bank-of-America-Logo: Das Geldhaus soll seinen Kunden zusätzliche Leistungen aufgedrängt haben,

(Foto: Reuters)

WashingtonWeil sie Kreditkartenkunden andere Produkte und Dienstleistungen unterjubelte, muss die Bank of America insgesamt 772 Millionen Dollar (561 Millionen Euro) zahlen. Eine entsprechende Einigung gaben die Bank und die US-Behörde für Verbraucherschutz im Finanzwesen (CFPB) am Mittwoch bekannt.

Deren Angaben zufolge sollen die bis zu 1,4 Millionen geschädigten Kunden 727 Millionen Dollar erhalten. Der Rest geht an die CFPB und an das US-Finanzministerium.

Die Behörde wirft der Bank vor, Kreditkartenkunden zum Kauf von Zusatzangeboten wie Versicherungen gedrängt zu haben. „Bank of America hat ihre Kunden getäuscht und für nicht erbrachte Leistungen abkassiert“, erklärte der CFPB-Direktor Richard Cordray. Wegen eines ähnlichen Vorgehens waren bereits andere Geldhäuser, darunter JPMorgan, ins Visier der Behörden geraten.

  • afp
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