Bank of England
Britischer Notenbank droht Arbeitskampf

Die Bank of England steht erstmals ein Arbeitskampf bevor. Mitarbeiter wollen Ende Juli für höhere Löhne streiken. Grund dafür sind unter anderem die stark angestiegenen Lebensmittelpreise nach dem Brexit-Votum.
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LondonDer altehrwürdigen Bank of England steht erstmals seit mehr als 50 Jahren ein Arbeitskampf ins Haus. Mitarbeiter am Empfang sowie im Wartungs- und Sicherheitsbereich wollen ab Ende Juli vier Tage lang für höhere Löhne streiken, wie die Gewerkschaft „Unite“ am Montag ankündigte. Sollte die Notenbank sich in der Gehaltsfrage nicht bewegen, drohe eine Ausweitung des Ausstands auf weitere Abteilungen. Die als „Old Lady“ bekannte und 1694 gegründete Londoner Zentralbank hatte ab März eine einprozentige Gehaltserhöhung gewährt. Zuletzt sind die Lebenshaltungskosten auf der Insel im Zuge der Pläne für einen britischen EU-Austritt jedoch stark gestiegen.

Die Teuerungsrate erreichte im Mai mit 2,9 Prozent den höchsten Stand seit vier Jahren, da das schwächelnde Pfund Importe verteuert. Mehrere führende Währungshüter haben bereits laut über eine baldige Zinserhöhung nachgedacht. Seit dem Brexit-Votum vor rund einem Jahr hat das Pfund massiv an Wert verloren.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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