Banken Barclays verhandelt mit Blackrock

Barclays kommt mit dem Verkauf seiner Vermögensverwaltungs-Tochter Barclays Global Investors (BGI) offenbar gut voran. Die britische Großbank verhandelt vor allem mit dem US-Vermögensverwalter Blackrock. Aber es gibt aber noch weitere Interessenten.
Barclays kommt mit dem Verkauf seines Tafelsilbers gut voran. Quelle: dpa

Barclays kommt mit dem Verkauf seines Tafelsilbers gut voran.

(Foto: dpa)

HB LONDON. Barclays sei mit mehreren Parteien im Gespräch, darunter Blackrock, teilte die Bank am Montag mit und bestätigte damit einen Pressebericht vom Wochenende. Spätestens am 19. Juni soll über den Stand der Verhandlungen berichtet werden.

BGI ist nach Medienberichten zwölf bis 13 Mrd. Dollar wert. Einen Teil der Sparte, die Fonds-Handelsplattform iShares, hatte Barclays bereits an den US-Finanzinvestor CVC Partners für 4,4 Mrd. Dollar verkauft. Allerdings haben die Briten bis Mitte des Monats noch die Möglichkeit, das Geschäft platzen zu lassen, sollten sie ein besseres Angebot für iShares allein oder im Paket mit BGI erhalten.

Laut der britischen Sonntagszeitung „Sunday Telegraph“ wird erwartet, dass BlackRock in bar und eigenen Aktien zahlt. Barclays könnte dann einen Anteil von bis zu 20 Prozent an dem US-Unternehmen bekommen, hieß es. Bargeld könnte von Investoren aus Katar, Abu Dhabi und Kuwait kommen. Barclays hat anders als viele Wettbewerber bisher keine Regierungshilfen in Anspruch genommen und muss sich deshalb auf anderem Wege frisches Kapital beschaffen.

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