Banken
Euro-Geldhäuser verdienen zu wenig

Banken im Euro-Raum haben es nicht leicht. Die konjunkturelle Erholung steht auf wackligen Beinen, die niedrigen Zinsen belasten zusätzlich. Viele Finanzinstitute verdienen daher nach Ansicht der EZB zu wenig.
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Banken im Euro-Raum leiden nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank (EZB) immer noch unter zu niedrigen Gewinnen. Gründe dafür seien die zerbrechliche konjunkturelle Erholung und das niedrige Zinsumfeld, was die Margen der Institute belaste, sagte die oberste EZB-Bankenaufseherin, Daniele Nouy, am Donnerstag vor einem Ausschuss des Europaparlaments in Brüssel laut Redetext. „Es gibt zwar Anzeichen dafür, dass sich die Lage verbessert, aber weitere Anpassungen der Geschäftsmodelle könnten erforderlich sein.“ Auch dämpfe ein hoher Anteil an faulen Kredite die Kreditvergabe mancher Institute. Die Französin sagte, sie erwarte nicht, dass sich die Krise in Griechenland auf die Geldhäuser in Europa auswirke.

Die EZB ist seit vergangenem Jahr direkt für die Aufsicht von der 123 größten Banken im Euro-Raum zuständig. Der neue sogenannte Einheitliche Aufsichtsmechanismus (SSM) setzt sich aus der EZB und den nationalen Aufsichtsbehörden der Länder der Währungsunion zusammen. In Deutschland teilen sich die Bundesbank und die Finanzaufsicht BaFin die Aufsicht über die Geldhäuser. Die EZB beaufsichtigt die 21 wichtigsten deutschen Institute direkt.

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