Bankenaufsicht
Kapitallücke britischer Banken ist größer als gedacht

Die britischen Banken benötigen mehr Eigenkapital als bislang angenommen. Die Finanzaufsicht beziffert den Bedarf für fünf Institute, darunter die Royal Bank of Scotland und Lloyds, um zwei Milliarden Pfund höher.
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LondonDie britischen Banken haben nach Berechnungen der Branchenaufsicht bis Ende Dezember einen höheren Eigenkapitalbedarf als bislang angenommen. Die Bankenaufsicht des Landes bezifferte für fünf Institute am Donnerstag den Bedarf auf insgesamt 27,1 Milliarden Pfund und damit um gut zwei Milliarden höher als noch im März. Die teilverstaatlichte Lloyds Bank kommt demnach auf eine Lücke von 8,6 Milliarden Pfund und die ebenfalls staatlich gestützte Royal Bank of Scotland (RBS) auf 13,6 Milliarden Pfund.

Barclays fehlen demnach drei Milliarden Pfund, Co-op kommt auf einen Bedarf von 1,5 Milliarden Pfund und Nationwide auf 400 Millionen Pfund. Bei HSBC und Standard Chartered machten die Regulierer keinen zusätzlichen Bedarf aus. Die bei der Bank of England angesiedelte Bankenaufsicht will, dass die Institute bis Dezember auf eine harte Kernkapitalquote (Core Tier 1) von mindestens sieben Prozent der Bilanzrisiken kommen.

Lloyds erklärte umgehend, das Unternehmen sei in der Lage, den Bedarf auch ohne die Ausgaben neuer Aktien zu decken. Erst am Mittwoch hatte die britische Regierung angedeutet, man sei bereit für den Ausstieg bei Lloyds. Der Staat hält noch 39 Prozent an der Bank. Auch Barclays zeigte sich zuversichtlich, den Bedarf decken zu können.

Die britische Regierung hatte im Zuge der Finanzkrise die Banken mit 66 Milliarden Pfund (78 Milliarden Euro) gestützt und besitzt deswegen auch noch 81 Prozent an der RBS.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Bernanke schickt Börsen weltweit auf Talfahrt; britische Banken haben größere Kapitallücken als gedacht...wieder einmal gedacht...phantasiert in Scheinbilanzen...- Nun kommt noch das Sommerloch dazu, da fällt dann alles doppelt so schnell hinein und abwärts.

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