Der neue Präsident des Internationalen Bankenverbandes schlägt Alarm. Immense Herausforderungen warten auf die Branche. Bei einem Abwicklungsplan für marode Institute geht der Verband auf die Politik zu.

Kommentare

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  • "Die Geldhäuser seien bereit, ihr "Testament" zu machen, wünschten sich aber weniger nationale Alleingänge, sagte der neue Präsident des Weltbankenverbandes (IIF), Douglas Flint, am Donnerstag auf der Frühjahrstagung der Lobby-Gruppe in Kopenhagen."

    Ein Testament macht bekanntlich der, der seinen Nachlass regelt.

    Ob es schon soweit ist?

    Erstaunlich wie leicht der Mann dies ausspricht, hatte doch Ackermann noch immer behauptet, dass die Probleme im öffentlichen Sektor seien und er sich schämen würde, öffentliches Geld anzunehmen. Ackermann hat wohl nicht mehr gemerkt, was um ihn herum los war.

    Da hat doch offensichtlich Herr Ackermann uns viel "vorgemacht".

  • Bisher wollten nur unsere "befreundeten" EU-Staaten uns "ausnehmen wie eine Weihnachtsgans".
    Jetzt treten die Banken mit ihren Lobbyisten quasi als eigener Staat auf der frech deutsches Geld fordert - siehe Spanien.
    Und eine Mitspracherecht für das Geld scheidet natürlich aus, das verbietet schon der Stolz.


    ALLE wissen doch dass die FPIIGS-Staaten und die FPIIGS-Banken NIEMALS ihre Schulden zurückzahlen werden / können / wollen.

    Wenn man daher von "Garantien geben" oder "Haftung übernehmen" redet heißt das in Realität "verschenken" - und das nicht nur für Altschulden, sondern auch für alle künftigen Schulden.

  • Dieses reflexartige Angstgeheul um "unser deutsches Geld", hilft nicht wirklich. Dazu muß man sich die eigenen Politiker wenden, die den Ausverkauf mit ihren hohen Staatsschulden, mehr als andere Länder übrigens, vorantreiben. Diese "gewähren" den Banken mit einer Schuldenaufnahme für die Zinsen, nicht für die Tilgung, immer wieder neue Argumente, um "gerettet" zu werden.
    Man muß nur mal diese Gewinne hochrechnen, dann kommt man vielleicht drauf, wo das Geld bleibt. Und dann dadurch an den "Märkten" verbrannt werden kann.
    Bankengeld ist nicht deutsch, sondern International, egal ob mit oder ohne Euro.

  • Ein neuer Versuch an deutsche Spargelder zu kommen. Jetzt sozialisiert man europaweit die Bankenrisiken und die Bankensanierung. Damit deutsche Banken für die maroden Banken z.B. in Italien haften. Will man uns unbedingt für dumm verkaufen?

  • "Eine der wichtigsten Lektionen aus der Finanzkrise und dem Kollaps von Lehman Brothers sei, dass systemrelevante Geldhäuser zusammenbrechen könnten und es für diesen Fall einen international abgestimmten und schnell greifenden Fahrplan geben müsse, der den Steuerzahler schone."

    Eine ganz phantastische Idee. Unsere Kanzlerdarstellerin wollte die Banken schon vor 3 Jahre an die Leine legen, passiert ist in der Zeit nichts. Noch immer lässt sie sich von den "Märkten" treiben. In sämtlichen Sendungen zum Thema Euro und Europa spielt der Steuerzahler überhaupt keine Rolle. Alle sagen nur: Wir müssen, wir machen, wir brauchen, wir fordern, aber niemand fragt die Finanzierer, was diese wollen.

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