Bankgesellschaft hält 100 Prozent der Anteile: Weberbank kann verkauft werden

Bankgesellschaft hält 100 Prozent der Anteile
Weberbank kann verkauft werden

Die Bankgesellschaft Berlin kann ihre profitable Tochter Weberbank nun verkaufen. Die entscheidenden Hürden für den Verkauf hat sie im Vorfeld aus dem Weg geräumt.

HB FRANKFURT. Die Bankgesellschaft sicherte sich die komplette Kontrolle über die Weberbank, indem sie 100 Prozent der Anteile erwirbt. Entsprechende Vereinbarungen hätten alle beteiligten Parteien unterzeichnet, teilte das Institut am Mittwoch mit. Bisher lagen 95 Prozent der Anteile bei der Landesbank Berlin, einer Tochter der Bankgesellschaft; den Rest hielten die Gründerfamilie der Weberbank sowie die drei persönlich haftenden Gesellschafter. In der Satzung verankerte Einflussmöglichkeiten und Vetorechte der Gesellschafter hatten in der Vergangenheit als Verkaufshindernis gegolten. Zum Kaufpreis wollte sich die Bankgesellschaft nicht äußern.

Als nächster Schritt sei die Umwandlung der Weberbank Privatbankiers KGaA in eine Aktiengesellschaft vorgesehen. Dann könne die Weberbank, die in den vergangenen 20 Jahren immer Gewinne eingefahren hat, weiterverkauft werden. Potenzielle Käufer nannte das Institut nicht. In Finanzkreisen hatte es zuletzt geheißen, die Düsseldorfer WestLB prüfe eine Akquisition, um im Geschäft mit vermögenden Privatkunden auf die Beine zu kommen.

Die bisherigen Gesellschafter der Weberbank bilden weiter die Geschäftsleitung des Geldhauses.

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