Bankia und BMN
Spanien will Krisenbanken zusammenlegen

24 Milliarden Euro hat der Bankenrettungsfonds nach dem Platzen der Immobilienblase in Bankia und Banco Mare Nostrum gesteckt. Nun erwägt Spanien eine Fusion der beiden verstaatlichten Banken.

MadridSpanien denkt über den Zusammenschluss der beiden verstaatlichten Geldhäuser Bankia und Banco Mare Nostrum (BMN) nach. Eine Verschmelzung würde ein neues Institut mit einer Bilanzsumme von mehr als 240 Milliarden Euro hervorbringen, teilte der Bankenrettungsfonds am Mittwoch mit.

Zunächst sollten externe Berater eine mögliche Transaktion analysieren. Der spanische Staat ist seit der 24 Milliarden Euro schweren Banken-Rettungsaktion zum Höhepunkt der europäischen Schuldenkrise mit jeweils rund 65 Prozent an Bankia und BMN beteiligt.

Bankia war nach der geplatzten Immobilienpreisblase zum Symbol für Spaniens Finanzkrise geworden. Kaum ein Jahr nach dem Börsengang musste das Institut von den Steuerzahlern vor dem Kollaps gerettet werden. Zahlreiche Kleinaktionäre verloren dabei Geld.

In den vergangenen drei Jahren hat Bankia aber kontinuierlich Fortschritte gemacht. Bis Ende 2017 ist nach früheren Angaben der Ausstieg geplant.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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