Bankrott
City-BKK-Versicherte sollen rasch in neue Kasse wechseln

Von den 130.000 Mitgliedern und weiteren 38.000 mitversicherten Angehörigen der bankrotten Krankenkasse haben etwa 100.000 eine neue Kasse gefunden. Alle anderen werden aufgerufen, sich nach einer neuen Kasse umzusehen.
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BerlinZwei Wochen vor der Schließung der bankrotten City BKK sind die verbliebenen Versicherten aufgerufen, sich rasch eine neue Krankenkasse zu suchen „Je schneller das passiert, umso eher können Übergangsprobleme vermieden werden“, erklärte der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung am Donnerstag in Berlin. Doch seien für Nachzügler auch nach dem Stichtag 1. Juli medizinische Leistungen gesichert.

Das Bundesversicherungsamt hatte vor Wochen die Schließung der City BKK angeordnet, weil sie zahlungsunfähig ist. Von den rund 130.000 Mitgliedern mit weiteren 38.000 mitversicherten Familienangehörigen hatten zuletzt bereits etwa 100.000 eine neue Kasse gefunden. Nun hat die City BKK den verbliebenen Mitgliedern ein Antragsformular zur Auswahl einer neuen Kasse geschickt, wie der Spitzenverband weiter mitteilte.

Wählen die Kassenmitglieder nicht selbst, wird ihnen ab dem 15. Juli vom Arbeitgeber oder der Rentenversicherung eine neue Kasse zugewiesen. Um in der Übergangsfrist weiter Leistungen abzuwickeln, soll eine „aushelfende Kasse“ einspringen und anschließend intern mit der neuen Kasse des jeweiligen Mitglieds abrechnen.

Besser sei aber ein rascher Wechsel, meinte auch der Bundesverband der Betriebskrankenkassen: „Machen Sie von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Sie sind auf der sicheren Seite, wenn Sie sich, soweit Sie dies noch nicht getan haben, so schnell wie möglich eine neue Kasse selber suchen.“ Diese neue Kasse könne dann auch schnell eine neue Versichertenkarte ausgeben.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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