BBVA
China-Deal hilft spanischer Großbank

Die spanische Großbank BBVA hat dank der wirtschaftlichen Erholung im Heimatmarkt und eines Deals in China überraschend viel verdient. Im Kreditgeschäft hatten Analysten allerdings mehr erwartet.
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MadridDie zweitgrößte Bank in Spanien profitierte davon, dass mit der Konjunkturerholung weniger Darlehen platzten. So stieg der Überschuss im Kreditgeschäft um acht Prozent. Experten hatten BBVA hier allerdings noch mehr zugetraut. Das Institut hat gerade die staatlich aufgefangene Catalunya Banc übernommen, um noch stärker vom Aufschwung im Heimatmarkt zu profitieren.

BBVA hatte sich zuletzt zudem von Anteilen an der chinesischen Bank Citic getrennt. Die Transaktion führte zu einem Buchgewinn von 520 Millionen Euro. Ohne diesen Sondererlös wäre der BBVA-Quartalsgewinn noch um 53 Prozent gestiegen.

Santander hatte am Dienstag einen Gewinnanstieg zu Jahresbeginn um fast ein Drittel auf 1,7 Milliarden Euro gemeldet. Auch hier wirkte sich der wirtschaftliche Aufschwung positiv im Kreditgeschäft aus. Bereits im vergangenn Jahr konnte BBVA den Nettogewinn um 26 Prozent auf 2,62 Milliarden Euro steigen. BBVA ist nach Santander die Nummer zwei auf dem spanischen Markt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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