Belegschaft soll kommenden Montag informiert werden: Dresdner bietet Auflösungsverträge an

Belegschaft soll kommenden Montag informiert werden
Dresdner bietet Auflösungsverträge an

Die Dresdner Bank will den geplanten Abbau von 4700 Stellen mit Auflösungsverträgen bewerkstelligen. Wenn sich genügend Mitarbeiter finden, die den Konzern auf diesem Weg gegen eine Abfindung verlassen, wären betriebsbedingte Kündigungen vom Tisch.

kk FRANKFURT/M. „Wir gehen davon aus, dass wir betriebsbedingte Kündigungen verhindern können und den sozial verträglichen Weg gehen“, sagte Reiner Zorbach, Top-Manager (COO) der Dresdner-Bank-Gruppe dem Handelsblatt.

Damit fährt die Dresdner eine andere Strategie als noch bei der Integration der Advance Bank. Den Mitarbeitern, deren Stellen durch die Verschmelzung wegfielen, hatte die Bank betriebsbedingt gekündigt.

Über die Details will die Bank die Mitarbeiter der Dresdner Bank AG in Deutschland am kommenden Montag in einem Schreiben informieren. Darin bietet die Tochter des Münchener Allianz-Konzerns ihren Mitarbeitern Auflösungsverträge an.

Die Bank bietet eine Abfindung nach der Formel: Lebensalter mal Betriebszugehörigkeit geteilt durch 45 mal ein Monatsgehalt. „Das ist eine attraktive Formel – auch im Vergleich zu den Wettbewerbern“, sagte Zorbach. Unter 45-Jährige bekommen danach weniger als ein Monatsgehalt pro Dienstjahr, ältere Mitarbeiter entsprechend mehr. Das Finanzinstitut hat jedoch Grenzen festgelegt: Sie ist bereit, 5 000 bis 200 000 Euro je Mitarbeiter zu zahlen. Die Spanne gilt nach Angaben von Zorbach auch für leitende Mitarbeiter.

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