Belgische Krisenbank
KBC setzt Schrumpfkur fort

Die belgische KBC muss abnehmen: Jetzt trennt sich die Bank auch von ihrer serbischen Tochter. Diese und weitere Maßnahmen musste die KBC-Führung im Zuge der Finanzkrise versprechen.
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BrüsselDie belgische Bank KBC setzt ihre mit der EU vereinbarte Schrumpfkur fort und verkauft ihre serbische Tochter. Die KBC Banka gehe an die Societe Generale Srbija und die Telenor Serbia, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Über das Volumen des Geschäfts wurde Stillschweigen vereinbart. Es soll im vierten Quartal abgeschlossen werden. Telenor übernehme alle Aktien und sichere sich damit eine Banklizenz, SocGen übernehme den Großteil des eigentlichen Bankgeschäfts und erweitere ihr Filialnetz in dem Balkanstaat um 58 Zweigstellen und knapp 500 Mitarbeiter.

Die KBC hatte während der Finanzkrise zugesagt, sich im Gegenzug für sieben Milliarden Euro Staatshilfen von Randaktivitäten zu trennen. Die Belgier haben bereits die polnische Kredyt Bank und die russische Tochter Absolut Bank veräußert. Das Institut hat bislang 3,5 Milliarden Euro an die belgische Regierung zurückgezahlt. In diesem Jahr will sie damit beginnen, ihre Schulden bei der flämischen Regionalregierung zu begleichen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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