Beschluss der Notenbank

Zwei slowenische Banken werden abgewickelt

Slowenien will vermeiden, zu einem zweiten Zypern zu werden. Um die finanzielle Stabilität zu sichern, sollen zwei kleine Banken abgewickelt werden. Die Ersparnisse der Anleger seien trotzdem sicher.
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Die slowenische Zentralbank fürchtet zyprische Verhältnisse. Quelle: Reuters

Die slowenische Zentralbank fürchtet zyprische Verhältnisse.

(Foto: Reuters)

LjubljanaDas hoch verschuldete Slowenien will zwei Banken schließen. Die beiden kleinen privaten Geldhäuser Factor Banka und Probanka würden abgewickelt, kündigte Notenbankchef Bostjan Jazbec am Freitag an. Die Anleger würden ihre Ersparnisse nicht verlieren. Dies stelle der Staat sicher. „Weitere Aktivitäten der beiden Banken könnten die finanzielle Stabilität des slowenischen Bankensystems deutlich belasten“, sagte Jazbec. Mit der Schließung wolle man verhindern, wie Zypern zu enden.

Slowenien stemmt sich mit aller Macht dagegen, Hilfen aus dem europäischen Rettungsschirm in Anspruch nehmen zu müssen. Vor allem die staatlichen Banken machen dem Staat dabei zu schaffen. Sie haben faule Kredite über rund 7,5 Milliarden Euro angehäuft. Dies entsprecht mehr als einem Fünftel der Wirtschaftsleistung des Landes. Das einst rasant wachsende Slowenien steckt angesichts niedriger Exporte, einer Kreditklemme und geringeren Binnennachfrage in der Rezession.

  • rtr
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2 Kommentare zu "Beschluss der Notenbank: Zwei slowenische Banken werden abgewickelt"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Achtung: ...werden abgewickelt heißt nichts anderes.

    SIE SIND PLEITE !

  • Zitat : Zwei slowenische Banken werden abgewickelt

    - ob es da keinen Dominoeffekt gibt....? Wie bei LB...?

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