Beteiligungsgesellschaft
Aurelius macht satten Gewinn mit „Studienkreis“

Der Beteiligungsgesellschaft Aurelius macht Kasse mit dem Nachhilfe-Anbieter „Studienkreis“. Für fast 72 Millionen Euro geht er an den schwedischen Finanzinvestor IK. Es ist nicht der erste lukrative Verkauf in diesem Jahr.
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FrankfurtDie Münchener Beteiligungsgesellschaft Aurelius hat beim zweitgrößten deutschen Schüler-Nachhilfe-Anbieter Kasse gemacht. Aurelius verkaufte den „Studienkreis“ mit seinen rund 1000 Standorten für 71,7 Millionen Euro an den schwedischen Finanzinvestor IK, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Dabei hat Aurelius seinen Einsatz vervielfacht: Der Finanzinvestor hatte den „Studienkreis“ vor fünf Jahren für einen hohen einstelligen Millionenbetrag erworben.

„Wir haben von Anfang an intensiv am Wachstum des Studienkreis gearbeitet, das zahlt sich mit der heutigen Transaktion aus“, sagte Aurelius-Chef Dirk Markus. Im laufenden Jahr erwartet der „Studienkreis“ einen Umsatz von 64 Millionen Euro und einen Betriebsgewinn (bereinigtes Ebitda) von 9,9 Millionen Euro. Da der Markt für Nachhilfe weiter wachse, sei der Studienkreis ein sehr interessantes Unternehmen, sagte IK-Partner Anders Petersson zu Reuters. „Wir wollen das Netzwerk sowohl durch Eröffnung neuer Standorte als auch durch kleinere Zukäufe ausbauen.“

Auch der deutsche Markführer „Schülerhilfe“ ist im Besitz eines Finanzinvestors. Er gehört der britischen Oakley Capital, die das Unternehmen im Mai von der Deutschen Beteiligungs-AG (DBAG) übernahm. Auch für die DBAG zahlte sich das Engagement aus - gezahlt hatte sie 2013 weniger als 100 Millionen Euro, verkauft wurde das Unternehmen nach Reuters-Berechnungen für rund 250 Millionen einschließlich Schulden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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