Bilanz 2005: Sparer machen Axa reich

Bilanz 2005
Sparer machen Axa reich

Weil die Kunden weiter viel Geld sparen und entsprechende Produkte gekauft haben, hat Frankreichs größtes Versicherungsunternehmen Axa im vergangenen Jahr seinen Gewinn kräftig gesteigert.

HB PARIS. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn im Jahr 2005 sei um 24 Prozent auf 3,26 Mrd. Euro gestiegen, teilte der Versicherer am Dienstag mit. Analysten hatten im Schnitt mit 3,13 Mrd. Euro gerechnet. Den Nettogewinn gab das Unternehmen mit 4,17 Mrd. Euro an, ein Plus von 12 Prozent. Hier hatten Analysten im Schnitt mit 3,83 Mrd. Euro gerechnet.

Für 2005 will Axa eine Dividende von 0,88 Euro je Aktie ausschütten. Das wären 44 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Umsatzzahlen hatte Axa bereits Ende Januar genannt. Er war 2005 um 5,2 Prozent auf 71,7 Mrd. Euro gestiegen. Wachstumsträger war das Lebensversicherungsgeschäft vor allem in Frankreich und den USA. Sorgenkind bleibt der deutsche Markt: Hier brach das Neugeschäft mit Lebensversicherungen um 30 Prozent ein.

Insgesamt verzeichnete die Sparte „Leben und Vorsorge“ ein Plus von 6,5 Prozent, bereinigt um Zukäufe und Wechselkurseffekte beträgt das Plus 5,2 Prozent. Der Heimatmarkt Frankreich, nach den USA wichtigster Markt der Axa, sticht mit einem Plus beim Neugeschäft von 13 Prozent hervor.

Über den deutschen Markt hatte Axa-Chef Henri de Castries gesagt: „Das Geschäft in Deutschland läuft derzeit nicht gut, ist aber auch nicht katastrophal.“ 2005 sei ein Übergangsjahr gewesen. Nach dem Wechsel an der Spitze der deutschen Axa und einer Umorganisation sei der Boden für die Wende bereitet.

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