Bilanzbetrug
Freispruch für Deutsche Bank beim Parmalat-Prozess

Für die Deutsche Bank und andere ausländische Banken ist der Parmalat-Strafprozess glimpflich ausgegangen - nämlich mit einem Freispruch.
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Mailand

Ein Mailänder Gericht spricht vier Banken im Fall Parmalat frei. Damit müssen Deutsche Bank, Citigroup, Bank of America und Morgan Stanley nicht die von der Staatsanwaltschaft geforderten Millionenstrafen zahlen. Auch die angeklagten Manager, denen Gefängnisstrafen drohten sind damit freigesprochen.

Parmalat war vor sieben Jahren unter einer Schuldenlast von mehr als14 Milliarden Euro zusammengebrochen. Damit ging der Molkereikonzern als der größte Bilanzbetrug in die Geschichte ein.

Mit fiktiven Konten und Rechnungen hatte das börsennotierte Familienunternehmen von Calisto Tanzi viele Tausende Anleger getäuscht. Die Aktionäre gingen damals komplett leer aus und die Besitzer von Anleihen bekamen nur einen kleinen Ersatz in Form von neuen Aktien des übrig gebliebenen Unternehmens.

Katharina Kort
Katharina Kort
Handelsblatt / Korrespondentin

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