Blackrock-Studie
Griechische Banken müssen mit 30 Milliarden Verlust rechnen

Die griechischen Banken müssen in den kommenden drei Jahren mit Verlusten in Höhe von 30 Milliarden Euro rechnen. Das soll eine Untersuchung der Beratungsfirma Blackrock ergeben haben. Schuld daran sind faule Kredite.
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AthenDer dramatische Anstieg fauler Kredite wird griechische Banken einer unabhängigen Untersuchung zufolge in den kommenden drei Jahren Verluste von 30 Milliarden Euro einbrocken. Diese Summe habe die von der griechischen Zentralbank beauftragte Beratungsfirma Blackrock Solutions in Stresstests ermittelt, sagte am Dienstag der ehemalige IWF-Repräsentant Panagiotis Roumeliotis, der nun ein ranghoher Manager bei der Piraeus Bank ist. Diese Rechnung enthalte jedoch bereits die Verluste, für die die Institute schon Abschreibungen von etwa 18 Milliarden Euro vorgenommen hätten.

Die griechische Notenbank lehnte eine Stellungnahme dazu ab. Sie erklärte lediglich, die Ergebnisse der Blackrock-Studie sollten bald veröffentlich werden. Den griechischen Banken macht die Schuldenkrise sowie die schwere Rezession im Land zu schaffen, die die Arbeitslosigkeit auf ein Rekordhoch von fast 23 Prozent getrieben hat.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Blackrock-Studie: Griechische Banken müssen mit 30 Milliarden Verlust rechnen"

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  • Bei den Summen, die sonst gehandelt werden, direkt ein Schnäppchen. Wo ist der Rest?

  • İnzwischen hat sich doch jeder an Billionensummen gewöhnt, da sind doch 30 oder 100 Milliarden Peanuts. Pro Bundesbürger ist es doch nur ein Steueraufschlag von 600 bis 1700 Euro.

  • Nachdem diese Verluste aber vom europäischen Steuerzahler ausgelchen werden würde ich, wäre ich Griechen-Banker, mir keine allzu argen Sorgen machen.

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