Blockupy in Frankfurt
Demonstration ohne Einfluss auf Banken

Wegen der mehreren hundert Demonstranten im Frankfurter Westend-Viertel lassen viele Banken ihre Mitarbeiter von zuhause arbeiten. Störungen im Betrieb gebe es nicht, erklärten die Konzernsprecher einstimmig.
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FrankfurtDie Banken in Frankfurt haben am Freitag trotz der Kapitalismus-kritischen Blockupy-Proteste in den Normalbetrieb geschaltet. Zwar nutzten bei den großen Geschäftsbanken etliche Mitarbeiter den Brückentag nach Christi Himmelfahrt als Urlaubstag oder arbeiteten von zu Hause. Störungen gebe es aber nicht, hieß es unisono aus den Bankentürmen der Finanzmetropole. Dutzende Demonstranten protestierten am Vormittag gegen die Politik von EU, EZB und IWF in der Euro-Krise.
„Unser operatives Geschäft ist nicht eingeschränkt. Wir waren gut vorbereitet“, sagte eine Sprecherin der Commerzbank. Ähnlich äußerte sich ein Sprecher der Deutschen Bank. Auch in der staatlichen Förderbank KfW, die etwas abseits vom Bankenviertel liegt, hieß es: „Der Betrieb in der Bank läuft heute ganz normal.“

Die Commerzbank hatte bereits angekündigt, ihre Zentrale in der Innenstadt bis Sonntag geschlossen zu halten. Das gelte vorübergehend auch für einige Filialen. Bei der Helaba kamen am Freitag nur ein paar hundert Mitarbeiter zu Arbeit - normalerweise sind es etwa 2000. Probleme gab es keine, wie ein Sprecher berichtete. „Es ist sehr ruhig.“ Viele Geldhäuser hatten ihren Angestellten geraten, den Anzug zu Hause zu lassen und stattdessen in Freizeitkleidung zur Arbeit zu kommen. Die Deutsche Börse verlegte den schon länger geplanten Börsengang der chinesischen Bekleidungsfirma Goldrooster wegen „Blockupy“ von Frankfurt nach Eschborn. „Es ist damit der erste Börsengang in Eschborn“, sagte ein Konzernsprecher.

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Polizei nimmt 40 Demonstranten fest

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  • Blockupy geht weiter!

    http://www.we-are-change.de/2012/05/19/blockupy-frankfurt-lektionen-in-demut/

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