Börsenbetreiber
Fusion von Australiens ASX und Singapore Exchange rückt in Ferne

Nach dem Zusammenschluss von Deutscher Börse und NYSE zogen auch der australische Börsenbetreiber ASX und die Singapore Exchange eine Fusion in Betracht. Nun droht das Vorhaben an den Wettbewerbsbehörden zu scheitern.
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SydneyDie Fusion des australischen Börsenbetreibers ASX und der Singapore Exchange rückt einem Medienbericht zufolge wegen Bedenken der australischen Regierung und Wettbewerbsbehörden ins Wanken. Australiens Finanzministerium werde einem Zusammenschluss nicht zustimmen, berichtete „Sydney Morning Herald“ am Samstag.

Das milliardenschwere Geschäft, das im Oktober bekanntgegeben wurde, benötigt die Zustimmung der australischen Politiker. Diese kritisieren, dass die Singapore Exchange mit der Übernahme in Höhe von 7,1 Milliarden Dollar Zugriff auf eine nationale Institution und ein Quasi-Monopol erhalte.

Wegen der Bedenken hatte die SGX im vergangenen Monat Zugeständnisse geleistet und beispielsweise erklärt, im Führungsgremium würden ASX-Vertreter die gleiche Macht wie SGX-Vertreter erhalten.   

Kritik am Fusionsfieber von Handelsplattformen wird nicht nur in Australien laut. Auch in Deutschland gibt es Gegner eines Zusammenschlusses zwischen Deutsche Börse und NYSE Euronext.  

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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