Brexit

Jobs bei BNP Paribas in London gefährdet

Die französische Großbank BNP Paribas könnte bis zu 300 Stellen aus London abziehen. Grund dafür ist der geplante EU-Austritt Großbritanniens. Bestimmte Geschäftszweige möchte die Bank weiterhin in London betreiben.
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London ist für die französische Großbank ein zentraler Standort im Investmentbanking. Quelle: Reuters
BNP Paribas

London ist für die französische Großbank ein zentraler Standort im Investmentbanking.

(Foto: Reuters)

ParisDie französische Großbank BNP Paribas könnte wegen des geplanten EU-Austritts Großbritanniens Insidern zufolge bis zu 300 Stellen aus London abziehen. Dies hänge davon ab, inwieweit das Institut im Zuge des Brexit-Umbruchs neue Kunden gewinnen könne, sagte eine mit den Plänen vertraute Person zur Nachrichtenagentur Reuters. Grundsätzlich wolle BNP die Jobs im Geschäft mit Firmenkunden und institutionellen Anlegern in der britischen Hauptstadt bewahren. In der Sparte beschäftigte das Institut dort Ende 2016 gut 3100 Mitarbeiter. London ist für das Geldhaus ein zentraler Standort im Investmentbanking.

Ausländische Institute planen wegen des Brexit den Abzug Tausender Stellen aus London. Bei der Deutschen Bank könnte dies rund 4000 Mitarbeiter verschiedener Bereiche betreffen. Zugleich buhlen europäische Finanzzentren wie Frankfurt, Paris und Dublin um der Zuzug der Banker.

  • rtr
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