Britische Bank: Chef von RBS macht auf Deutsche Bank

Britische Bank
Chef von RBS macht auf Deutsche Bank

Um das Vertrauen in die Banken wieder aufzubauen, hat der Chef der Royal Bank of Scotland einen Kulturwandel angekündigt. Es seien Verhaltensänderungen auf jeder Ebene nötig – ganz wie beim deutschen Rivalen.
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LondonDer neue Chef der mit Steuergeldern geretteten (RBS) hat seine Mitarbeiter auf einen umfassenden Kulturwandel eingeschworen. Es seien Verhaltensänderungen auf jeder Ebene nötig, um das Vertrauen in die Bank wieder herzustellen, schrieb Ross McEwan am Montag in der Tageszeitung „Guardian“. Befragungen von Mitarbeitern und Kunden seien „ernüchternd und aufschlussreich“ ausgefallen. Auch die Deutsche Bank steckt mit in einem Kulturwandel, wie die beiden Vorstandschefs Jürgen Fitschen und Anshu Jain immer wieder betonen.

Bei der RBS klingt McEwan ähnlich: „Wir müssen bei jedem Aspekt aufräumen, wie wir mit unseren Kunden umgehen.“ Der Bank stehe ein schwieriger Weg bevor. Der Neuseeländer hat im Oktober das Ruder bei der Bank übernommen, die in der Finanzkrise mit 45 Milliarden Pfund (54 Milliarden Euro) Staatsgeld vor dem Zusammenbruch bewahrt wurde.

Erst im vergangenen Monat hatte die Bank weitere 3,7 Milliarden Euro zurückgestellt, um Sünden aus der Vergangenheit aufzuarbeiten. Im Gesamtjahr 2013 dürfte das Unternehmen auch deswegen einen Verlust von bis zu 9,6 Milliarden Euro eingefahren haben. McEwan will seine Strategie-Pläne für das Geldhaus zusammen mit den neuesten Geschäftszahlen am 27. Februar vorlegen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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