Britische Großbank

Lloyds verkauft Anteil an Vermögensverwalter

Lloyds wird weiterhin umstrukturiert: Die britischen Banker trennen sich von einer Beteiligung um an frisches Geld zu kommen. Der Staat ist derzeit noch zu einem Drittel an der Krisenbank beteiligt.
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Eine Londoner Lloyds-Filiale in unmittelbarer Nähe der St. Paul's Cathedral. Quelle: dpa

Eine Londoner Lloyds-Filiale in unmittelbarer Nähe der St. Paul's Cathedral.

(Foto: dpa)

LondonDie teilverstaatlichte britische Großbank Lloyds kommt bei ihrem Umbau weiter voran. Erneut ist sie eine Beteiligung losgeworden und hat sich damit frisches Geld ins Haus geholt. Der 21-prozentige Anteil am Vermögensverwalter St. James's Place sei für 680 Millionen Pfund (811 Mio Euro) verkauft worden, teilte die Bank am Dienstag in London mit. Der Vorstand baut das Geldhaus derzeit radikal um und trennt sich dabei von vielen Sparten und Geschäftsfeldern. Der britische Staat hatte Lloyds in der Finanzkrise vor der Pleite gerettet und dafür Anteile erhalten. Inzwischen ist Großbritannien noch mit 32,7 Prozent an der Bank beteiligt.

  • dpa
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