Britische Großbank
Mehr als 300 RBS-Filialen werden zu „Williams & Glyn's“

Die Royal Bank of Scotland kommt einer EU-Auflage nach. Die Großbank spaltet 314 ihrer Filialen ab und gründet mit ihnen ein eigenständiges Finanzinstitut. Die Banken werden durch ein Investorenkonsortium übernommen.
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LondonDie Royal Bank of Scotland (RBS) spaltet 314 ihrer Filialen ab und gründet mit ihnen eine neue Bank. Die Zweigstellen sollen künftig ein eigenständiges Finanzinstitut unter dem Namen Williams & Glyn's werden – eine Marke, welche die britische Großbank nicht mehr nutzt, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Die RBS erfüllt damit eine Auflage der Europäischen Union für die milliardenschwere Rettung der Bank durch den britischen Staat.

Übernommen werden die Banken durch ein Investorenkonsortium unter Führung der Anlagefirmen Corsair Capital und Centrebridge Partners. Auch die Anglikanische Kirche ist an dem Geschäft beteiligt. Die Investoren kaufen zunächst für 600 Millionen Pfund (713 Millionen Euro) eine Anleihe der RBS, die später in einen Anteil von bis zu 49 Prozent an Williams & Glyn's umgewandelt werden soll.

Die krisengeschüttelte RBS ist zu 81 Prozent in Staatsbesitz. Die britische Regierung hatte die Bank in der Finanzkrise mit 45,5 Milliarden Pfund gerettet.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • Warum so geheimnisvoll? Welche ist denn nun die drittgrößte Bank in UK bzw, auf Platz 7 der Weltrangliste? ;)

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