Bundesbank
Deutschland fast vollständig auf Sepa umgestellt

34 Staaten haben nun ein einheitliches Zahlungsverfahren. Nach einigem Widerstand hat sich Sepa nun auch in Deutschland durchgesetzt. Unternehmen müssen ab August Gebühren zahlen, wenn sie Sepa weiterhin ignorieren.
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FrankfurtDie Umstellung auf das neue europäische Zahlungsverfahren Sepa ist in Deutschland nach Einschätzung der Bundesbank weitgehend abgeschlossen. Im Juni 2014 wurde nach Angaben der Notenbank vom Mittwoch für 92,7 Prozent aller Überweisungen in Deutschland das neue Verfahren benutzt. Bei den Lastschriften lag der Sepa-Anteil bei 84 Prozent.

Vom 1. August 2014 an dürfen Unternehmen und Vereine Lastschriften und Überweisungen in Euro nur noch im Sepa-Format mit der internationalen Kontonummer IBAN tätigen. Stellen Firmen und Vereinen nicht rechtzeitig um, müssen sie mit Gebühren rechnen. Für Verbraucher gilt eine längere Frist: Sie dürfen noch bis zum 1. Februar 2016 ihre bisherige Kontonummer und Bankleitzahl nutzen.

Der Euro-Zahlungsverkehrsraum Sepa („Single Euro Payments Area“) umfasst inzwischen 34 Länder, darunter die 28 EU-Staaten. Ziel ist, Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen grenzüberschreitend zu standardisieren und so zu beschleunigen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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